Hausanschlusssanierung

Schlauchliner

Ein Schlauchliner ist ein Sanierungsverfahren für gesamte Haltungen, wie z.B. von einem Schacht zum anderen Schacht (Kanalnetz) oder von einem Schacht in das Kanalnetz (Hausanschluss). Die Schlauchlinersanierung dient zur Wiederherstellung der Betriebssicherheit, Standsicherheit und Dichtheit der beschädigten Kanalisation. Diese Form der Sanierung ist genauso belastbar wie ein neuer Kanal und in den meisten Fällen wesentlich wirtschaftlicher.

Unsere Einsatzbereiche erstrecken sich von den Dimensionen DN 80 bis DN 300, in Sonderfällen auch größere Dimensionen.

Kurzlinersanierung

Bei Einzelschäden im Kanal ist der Kurzliner oft eine wirtschaftliche Alternative.

Bei nahezu allen Schäden kann der Kanal mittels GFK-Kurzliner bis zu einer Strecke von 2,50m saniert werden. Mit dem Kurzlinersystem saniert man undichte Rohrverbindungen, Rundumrisse, Scherben und Fehlstellen, punktuelle Korrosion, Wurzeleinwuchs, sowie In- und Exfiltration.

Der Kurzliner stützt und dichtet den Kanal an der Schadstelle und verklebt sich mit dem Altrohr. Er wurde speziell für feuchten Untergrund entwickelt, auf dem die Haftungsbedingungen schwierig erscheinen. Kurzliner erreichen fast gleiche Werte wie das Inlinerverfahren.

Wir verfügen über das Equipment für die Kanalgrößen von DN100 – DN 800. Seit 2010 haben wir die Techniken entwickelt und perfektioniert, den Kurzliner auch im Ei-Profil fachlich sauber auszuführen.

Hutprofilsanierung

Die Hutprofiltechnik zählt zum breiten Spektrum der grabenlosen Sanierungstechniken.

Hutprofile dienen zur Herstellung einer dichten Verbindung des Übergangs, Hauptkanal zu Hausanschluss, nach Inlinersanierung. aber auch zur Sanierung von beschädigten Abzweigen und Stutzen.

Der Einbau wird mithilfe von aufblasbaren Packern und Robotertechnik als Sanierung für Schäden im Abzweig- bzw. Anschlussbereich an den beschädigten Stellen durchgeführt.

Nennbereiche – Anschluss DN 100 – DN 250 

Einsatzbereiche: – Hauptkanal DN 100 – bis DN 700. In Sonderfällen auch bis DN 800.

Im Ei- Profil bis zu Dimensionen von 500/750 

Edelstahlmanschette

Edelstahlmanschetten dienen zur Reparatur punktueller Schäden (eine einzelne Manschette), wie zum Beispiel Ausbrüche, Fehlstellen oder eindringendes Grundwasser. Aber auch bei größeren Streckenschäden, wie Rissbildung oder fehlende Wandungsteile, kann die Edelstahlmanschette als dauerhafte Lösung eingesetzt werden (mehrere Manschetten im Serienversatz).
Des Weiteren wird sie in abgewandelter Form auch zur Anbindung von Schlauchlinern im Bereich Regenwasser, Schmutzwasser oder Mischwasser eingesetzt.
Die Edelstahlmanschette ist ein rein mechanisches Verfahren. An der zu reparierenden Schadstelle wird eine „Hülse“ ummantelt mit einer EPDM-Dichtung positioniert und über Kompression an die Rohrwandung gepresst. Somit entsteht ein dichter Verbund mit dem Altrohr. Einsatzbereiche:
Hauptkanal DN 150 bis DN 800
Großprofile DN 800 bis DN 1800

Schacht- und Bauwerkssanierung)

Schächte und Bauwerke stehen unter ständiger Belastung, wie zum Beispiel, biogener Schwefelsäure oder andere chemische Zusammensetzungen (Korrosionsschäden), Rissbildung im Bauwerk
(Undichtigkeiten, wie Infiltration und Exfiltration) und Abrieb durch turbulente Strömungen (Schädigung von Berme, Gerinne und Rohranbindungen).
All diese Belastungen tragen im Laufe der Zeit zu einer Verschlechterung der Standsicherheit, Betriebssicherheit und Dichtheit bei, sodass die Umwelt, aber auch Personal gefährdet werden kann.

Mineralische und GFK Schacht-/ Bauwerkssanierung:

  • Reinigung der Innenwandflächen mittels Trocken- und /oder Nass-Strahlverfahren
  • Austausch von korrodierten, nicht betriebssicheren Steigeisen
  • Reprofilierung der Schachtwandungen
  • Ausstemmen und Neuaufbau der Bermen und Gerinne bis hin zum kompletten Schacht oder Bauwerk
  • Abdichtung bei drückendem Grundwasser mittels Injektionsverfahren
  • Mörtelbeschichtung mit kunststoffvergütetem Sanierungsmörtel (Abdichtung undichter Rohreinbindungen und Schachtringfugen
  • GFK-Vollauskleidung bei hohen, chemischen Belastungen
  • Höhenregulierung der Schächte an die umgebene Oberfläche
  • Austausch von Schachtabdeckungen